Die Aufgabe der Logopädie ist es, Menschen ganzheitlich zum Sprechen, Schlucken, zur Sprache und zur Kommunikation zu befähigen. Logopädie ist nötig, wenn ein Kind nicht oder nur sehr wenige Wörter sprechen kann, bekannte Wörter beim Sprechen nicht findet, nicht oder schlecht verstanden wird, Probleme beim Schlucken, Essen oder Trinken hat, veränderte Wahrnehmungsvoraussetzungen hat oder auch Störungen im Redefluss (Stottern, Poltern) hat. Andere Gründe können auch sein, dass Laute nicht richtig gebildet werden können, Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben bestehen, Heiserkeit, Kommunikationsschwierigkeiten oder fehlendes Sprachverständnis. Logopäd*innen führen Abklärungen und Diagnostik durch, legen Förderziele fest, planen die Therapie und überprüfen im Verlauf der Therapie ständig die festgelegten Ziele. Die Therapie findet unter Einbezug von Unterstützter Kommunikation (PORTA-Gebärden, iPad mit TD-Snap, METACOM©-Symbole, elektronische Hilfsmittel, Kommunikationstafel, etc.) statt. Die Therapie ist sehr individuell und wird auf die Bedürfnisse angepasst. Im Einzel- oder Kleingruppenunterricht werden adaptierte und spezifisch angepasste Materialien für die Kinder verwendet. |